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DSV-Tipps zum Thema Pistenraupe


 
Eigene Sorgfalt des Skifahrers
Pistenraupen müssen manchmal während des Skibetriebs und auch bei schlechtem Wetter eingesetzt werden.
Unabhängig von den Pflichten der Pistenraupenfahrer gegenüber dem Skibetrieb soll sich der Skifahrer stets vor Augen halten, dass Pistenraupen schwer lenkbar sind und ihr Fahrer nicht immer die Möglichkeit hat, das Gelände rundum voll einzusehen.
Abstand halten
Einer erkennbar in Betrieb befindlichen Pistenraupe soll der Skifahrer nicht zu nahe kommen.
Sein Sicherheitsabstand sollte auch bei guter Sicht nach hinten/vorn 15 m, zur Seite 3m nicht unterschreiten.
Nicht anhängen
Nur wenn gute Sicht ihm die Einhaltung des Abstandes ermöglicht, darf der Skifahrer einer Pistenraupe nachfahren.
Achtung: Das Gerät kann plötzlich anhalten.
Auch ein guter Skifahrer sollte sich niemals an die Raupe anhängen.
Manchmal verdeckt
Pistenraupen müssen auch im nicht einsehbaren Gelände arbeiten und tauchen dann plötzlich vor dem Skifahrer auf; ein Grund mehr, stets nur auf Sicht zu fahren.
Raupe hat Vorfahrt
Nicht die Pistenraupe hat den Skifahrer vorbeizulassen, sondern umgekehrt.
Er soll sich deshalb stets vergewissern, wohin sie fährt und ob sie ihre Richtung ändert.
An Engstellen sollte er lieber anhalten, bis sie vorbei ist.
Pistenraupen können abrutschen
Am steileren Hang kann eine Raupe ins Rutschen kommen.
Unterhalb befindliche Skifahrer sollten sie deshalb sorgfältig beobachten und reichlich Abstand halten.
Sich bemerkbar machen
Kann der Skifahrer - vielleicht, weil er gestürzt ist oder einen Schaden erlitten hat - der Pistenraupe nicht schnell genug Platz machen, dann soll er Zeichen geben, damit der Fahrer ihn sieht.
Wenn nötig, sollen auch andere in der Nähe befindliche Skifahrer den Lenker warnen.